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Nachhaltigkeitsbericht 2015

Nachhaltigkeitsstrategie und Management

Wir wollen unser Verständnis von nachhaltigem Wirtschaften breiter in der Gesellschaft verankern. Im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsbotschafter-Programms haben Henkel-Mitarbeiter 2015 auch in Shanghai mit Schulkindern eine Unterrichtsstunde zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt. Bis heute haben wir insgesamt weltweit rund 63.000 Kinder in 43 Ländern erreicht.

Das Henkel-Programm für Nachhaltigkeitsbotschafter wurde im Jahr 2012 initiiert, um die Mitarbeiter dazu anzuregen, sich noch intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit zu befassen. Seitdem hat Henkel in 74 Ländern rund 6.200 Nachhaltigkeitsbotschafter qualifiziert – unter ihnen alle Vorstandsmitglieder. Die Botschafter werden dazu ermutigt, Grundschulen zu besuchen, um das Konzept der Nachhaltigkeit an einfachen, alltäglichen Beispielen zu veranschaulichen.

Bei den Henkel Botschafter-Schulungen malen die Kinder alltägliche Gegenstände aus ihrem Haushalt aus. So lernen sie den sparsamen Umgang mit Energie und Wasser.

Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen gut und im Einklang mit den begrenzten Ressourcen der Erde leben können.

Zur Lebensqualität beitragen und Ressourcenverbrauch verringern

Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie tragen wir zu einer nachhaltigen Entwicklung und zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens bei. Wir wollen neue Lösungen vorantreiben und unser Geschäft verantwortungsvoll und wirtschaftlich erfolgreich weiterentwickeln. Dabei ist die Grundlage unserer Strategie die „Vision 2050“ des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD). Sie besagt, dass im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen gut und im Einklang mit den begrenzten Ressourcen der Erde leben sollen. Für Henkel bedeutet das, zur Lebensqualität beizutragen und gleichzeitig den mit unserer Wertschöpfung verbundenen Ressourcenverbrauch und Emissionsausstoß zu verringern. Dabei verstehen wir nachhaltiges Wirtschaften als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe. Das heißt, dass nicht nur wir als Unternehmen mehr Wert bei einem reduzierten ökologischen Fußabdruck schaffen wollen. Unser Ziel ist, auch andere – beispielsweise unsere Lieferanten, Kunden und Verbraucher – zu motivieren, Beiträge zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Das ist auch die Absicht des Schulprojekts unter dem Dach unseres Nachhaltigkeitsbotschafter- Programms. Hierfür werden unsere Mitarbeiter qualifiziert, damit sie in der Lage sind, auch Schulkindern die Bedeutung nachhaltigen Handelns näherzubringen.

Drei Fragen zur Henkel-Nachhaltigkeitstrategie

Henkel hat nun seinen 25. Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Sind Sie mit dem zufrieden, was Henkel bis heute erreicht hat?

Ja, das bin ich. Und ich bin sicher, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilen diese Ansicht. Denn Nachhaltigkeit ist uns wichtig und einer unserer fünf Unternehmenswerte, die unser Handeln leiten. Henkel war 1992 eines der ersten deutschen Unternehmen, das einen Umweltbericht – so hieß der Bericht damals noch – veröffentlicht hat. Aber Henkel war natürlich auch schon lange davor nachhaltigem Wirtschaften verpflichtet.

Hat sich die Bedeutung von Nachhaltigkeit über die Jahre geändert?

Heute ist Nachhaltigkeit für unseren Geschäftserfolg wichtiger denn je. In den letzten Jahrzehnten haben wir intensiv an allen Nachhaltigkeitsdimensionen gearbeitet. So konnten wir in den vergangenen fünf Jahren unsere Zwischenziele erreichen. Aber es liegen noch viele Herausforderungen vor uns. Wir müssen auch weiterhin ambitionierte Ziele definieren und engagiert daran arbeiten, sie zu erreichen. Dazu gehört vor allem, Nachhaltigkeit noch stärker in unserem Geschäft zu verankern. Jeder Mitarbeiter soll die Relevanz für unseren Geschäftserfolg verstehen – und dies auch Kunden, Kollegen oder Geschäftspartnern vermitteln können.

Ist das der Grund, warum Sie 2012 das Nachhaltigkeitsbotschafter-Programm ins Leben gerufen haben?

Ja, unser Botschafter-Programm ermutigt unsere Mitarbeiter, sich aktiv mit den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung auseinanderzusetzen. Sie geben ihr Wissen nun weiter, unter anderem auch an Schulkinder. Ich habe dabei selbst erlebt, mit wie viel Begeisterung und Kreativität die Kinder sich dem Thema nähern. Dieses persönliche Engagement brauchen wir, um auch in Zukunft eine nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen zu fördern.

Kasper Rorsted

Vorsitzender des Vorstands