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Informationsaustausch

Ziele des Dialogs

Konkrete Fragestellungen diskutieren wir im direkten Dialog mit relevanten Stakeholdern, im Rahmen einer Vielzahl von Multi-Stakeholder-Initiativen sowie auf Dialog-Plattformen zu Nachhaltigkeitsthemen. Zahlreiche interne Plattformen dienen zur Rückkoppelung der gewonnenen Erkenntnisse und der Meinungsbildung.

2014 haben wir in einer umfassenden Umfrage unsere Stakeholder befragt, welche Themen für sie Priorität haben. Dabei haben wir erfahren, wie wichtig für unsere Zielgruppen die Integration von Nachhaltigkeit in alle unsere Aktivitäten und Produktlebenszyklen ist. Ein zweites Thema, das unsere Anspruchsgruppen als wesentlich identifiziert haben, ist die gezielte Einflussnahme auf Verbraucher zu nachhaltigeren Lebensstilen und einem verantwortungsvolleren Umgang mit unseren Produkten. Die Ergebnisse der Umfrage sind 2015 in die Weiterentwicklung unserer Strategie und unserer Ziele eingeflossen.

Der regelmäßige Dialog hilft uns nicht nur zu verstehen, was unsere Stakeholder über unsere Handlungsweisen denken und in Zukunft von uns erwarten. Er ermöglicht uns auch, entscheidende Trends und Herausforderungen rechtzeitig zu erfassen und zukunftsorientierte Nachhaltigkeitskonzepte verantwortungsvoll auszurichten und umzusetzen. So beteiligen wir uns regelmäßig an wissenschaftlichen und politischen Diskussionen über zukünftige Rahmenbedingungen.

Der offene Dialog verdeutlicht uns außerdem, welche Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens für welche Interessengruppe von besonderer Bedeutung sind. Eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit den Ansichten unserer Stakeholder über zukünftige ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen hilft uns, Prioritäten zu setzen und unsere Planungen und unser Handeln zügig abzugleichen. Bedenken von Stakeholdern bezüglich des langsamen Fortschritts hin zu einer nachhaltigen Palmwirtschaft haben wir beispielsweise frühzeitig aufgenommen und in die Überarbeitung unserer Strategie eingebracht.

So leistet der Stakeholder-Dialog einen wichtigen Beitrag zu unserem Innovations- und Risikomanagement und hilft uns, unsere Nachhaltigkeitsstrategie und -berichterstattung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig schafft dieser Austausch die Basis für das gegenseitige Verständnis sowie für die gesellschaftliche Akzeptanz unserer unternehmerischen Entscheidungen.

Integrierter Dialog

Alle rund 50.000 Henkel-Mitarbeiter weltweit sind aufgefordert, in ihrem Arbeitsumfeld Verantwortung zu übernehmen und die Prinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens in ihre Entscheidungen miteinzubeziehen. Dazu gehört für viele Mitarbeiter der regelmäßige Austausch mit Stakeholdern. Experten unserer Standorte und Unternehmensbereiche diskutieren mit den entsprechenden Anspruchsgruppen die jeweiligen lokalen und regionalen Herausforderungen. So können Konzepte und Lösungen dort entwickelt werden, wo sie bewertet und umgesetzt werden.

Auch Im Jahr 2015 kamen Henkel-Mitarbeiter wieder mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Forschung sowie Wirtschaft und Gesellschaft zusammen.

Einige Beispiele:

Beim vierten „Global Footwear Sustainability Summit 2015“ im August in Shanghai erläuterte Robert Field-Marsham, Leiter Industrieklebstoffe in Asien, Nachhaltigkeitsherausforderungen in der Schuhindustrie und stellte nachhaltige Klebstofflösungen von Henkel für die Schuhfertigung vor.

Zu Besuch bei Henkel in Düsseldorf waren die Gewinner des „Green Talents“-Wettbewerbs 2015, eines Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das seit 2009 jährlich internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Bereich nachhaltige Entwicklung auszeichnet. Sie diskutierten gemeinsam mit Henkel-Experten über die Entwicklung ressourcenschonender Produkte.

Die „Green Talents“ zu Besuch in der Forscherwelt in Düsseldorf.

Die Forscherwelt von Henkel, in der Grundschüler in altersgerechten Unterrichtseinheiten lernen, wie ein Wissenschaftler Forschungsfragen mithilfe von Experimenten beantwortet, ist auch 2015 international weiter ausgebaut worden. Anfang des Jahres wurde das Projekt in Russland um drei neue Schulen in Moskau erweitert, in denen mehr als 100 Kinder am Unterricht teilgenommen haben. Im April fand die erste Forscherwelt außerhalb Moskaus am Henkel-Standort Engels statt. Auch in der Türkei ermöglichten wir durch die Zusammenarbeit von Henkel-Kollegen mit der dortigen „Gesellschaft kreative Kinder“ und dem türkischen Chemie-Verband Kindern die Teilnahme an Programmen der Forscherwelt.

Auf der Ausstellung „Solutions COP21“, die am Rand der UN-Klimakonferenz in Paris konkrete Lösungen für den Klimaschutz vorstellte, präsentierte Henkel Frankreich mit seiner Waschmittel-Marke Le Chat Eco-Efficacité das Programm „Lavons Mieux“ (besser waschen). Ziel des Programms ist es, Verbraucher zu einem nachhaltigeren Wäschewaschen anzuregen. Bei der 6. „Université de la Terre“ (Universität der Erde), einem offenem Gesprächsforum, das ebenfalls während der Klimakonferenz im UNESCO Hauptsitz in Paris stattfand, nahmen Amélie Vidal-Simi, President Henkel Frankreich und Jean-Baptiste Santoul, General Manager Laundry & Home Care Henkel Frankreich an Runden Tischen zu den Themen „Work-Life Flexibility“ und „Nachhaltige Innovationen“ teil. Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz diskutierten auch am Standort Düsseldorf Fachleute des WWF Deutschland, der Stadtwerke Düsseldorf und Henkel das Thema Klimaschutz.

Jean-Baptiste Santoul, General Manager Laundry & Home Care bei Henkel France, stellt Besuchern der Ausstellung „Solutions COP 21“ am Rande der UN-Klimakonferenz in Paris das Programm „Lavons Mieux“ (Besser Waschen) der Waschmittel-Marke „Le Chat Eco-Efficacité“ vor.

Matthias Kopp vom WWF Deutschland gibt Henkel Mitarbeitern am Standort Düsseldorf einen allgemeinen Einblick in die derzeitige Klimasituation und erläuterte seine Erwartungen an die UN-Klimakonferenz in Paris.

Henkel Thailand und das „Institute for the Promotion of Teaching Science and Technology“ (IPST) in Bangkok, die 2015 ein gemeinsames Bildungsprojekt zur Förderung der Nachhaltigkeit in Schulen initiiert haben, haben im Sommer den nationalen Facebook-Wettbewerb „Thailands nachhaltigste Familie“ ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbs war, Familien zu einer nachhaltigeren Lebensweise zu motivieren. Die Gewinner-Familie hat innerhalb von zwei Monaten ihren Energie- und Wasserverbrauch um mehr als 22 Prozent verringert.

Auf Facebook wurde „Thailands nachhaltigste Familie“ gesucht. Die Gewinner-Familie Chandarikanond, mit Dr. Pornpun Waitayangkul (Zweite von links), Präsidentin des „Institute for the Promotion of Teaching Science and Technology“ (IPST), und Dr. Tim Petzinna, Geschäftsführer Henkel Thailand.