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Nachhaltigkeitsbericht 2015

Expertendialog

Mehr als zehn Jahre Expertendialoge

Seit über zehn Jahren laden wir regelmäßig Experten aus verschiedenen Regionen der Welt ein, gemeinsam mit Henkel an der Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie zu arbeiten. Die Experten wählen wir zum einen aufgrund ihres Einblicks in die Herausforderungen in ihren Ländern aus, zum anderen aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen. Der Dialog hilft uns, unsere Ausrichtung auf nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Wirtschaften an den externen Erwartungen zu spiegeln und die richtigen Antworten zu finden – besonders, wenn es darum geht, auf lokaler Ebene angemessene Lösungen zu entwickeln.

In 2004 und 2005 zum Beispiel haben wir Experten aus Brasilien, China, Deutschland, Indien, Italien, Mexiko, Russland, Ungarn und den USA gebeten, die Herausforderungen und Prioritäten in ihren Ländern und Regionen darzustellen. Im Jahr 2007 haben wir den regionalen Dialog mit dem Experten Dr. Allen White vom Tellus Institute in Boston, Massachusetts, USA, fortgesetzt.

Im Jahr 2008 kam erstmalig John Elkington, Gründer des Beratungsunternehmens SustainAbility, London und des Triple-Bottom-Line-Modells, zu einem Workshop nach Düsseldorf und diskutierte mit uns aktuelle Herausforderungen der Nachhaltigkeit. Erörtert wurden außerdem Chancen und Risiken einer stärkeren Kommunikation unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten in den operativen Geschäften und auf Markenebene.

Expertendialog zur Entwicklung der Henkel-Nachhaltigkeitsstrategie 2030

Im Rahmen der Entwicklung unserer neuen Nachhaltigkeitsstrategie hielten Ende 2010 ausgewählte Experten aus Deutschland, der Schweiz, den USA und Indien mit Mitgliedern des Henkel Sustainability Council einen Workshop in unserer Zentrale in Düsseldorf ab. Gemeinsam wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit diskutiert, Auswirkungen auf die Wirtschaft und unsere Märkte bewertet sowie konkrete Handlungsoptionen identifiziert. Die Strategie-Mindmap dokumentiert die Ergebnisse des Workshops zur Entwicklung der Henkel-Nachhaltigkeitsstrategie 2030.

Strategie-Mindmap

Dialoge in jüngerer Zeit

Im Rahmen einer Round-Table-Gesprächsreihe am Standort Düsseldorf im Mai 2012 sprach Prof. Dr. Rob Melnick, Dekan des Global Institute for Sustainability an der Arizona State University, USA, vor Henkel-Mitarbeitern über die Herausforderung von Regionen und Städten, den Wunsch nach mehr Lebensqualität mit Nachhaltigkeit zu vereinbaren. Bereits im Februar 2012 präsentierte Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal- Instituts für Klima, Umwelt und Energie, die Herausforderungen und Chancen beim Thema nachhaltiges Wirtschaften. Ziel dieser internen Gesprächsreihe sowie eines externen Stakeholder-Dialogs im Jahr 2012 war es, unseren Mitarbeitern ein tieferes Verständnis der Henkel- Nachhaltigkeitsstrategie 2030 zu geben und diese an externe Stakeholder zu kommunizieren.

Schlüsselthemen in Schwellen- und Industrieländern

Zusammengefasst präsentieren die Beiträge der Experten ein ausgewogenes Bild der Schlüsselthemen in Schwellen- sowie in Industrieländern. Während viele der Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung sich über Ländergrenzen hinweg ähneln, sind die Prioritäten und Perspektiven jedoch regional sehr unterschiedlich. So erwartet man insbesondere in Schwellenländern von multinationalen Unternehmen, dass sie zur Entwicklung des Landes beitragen. In den Industrieländern entwickelt sich dagegen zunehmend der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit zu einer zentralen Herausforderung. Die Tabelle unten präsentiert die Ergebnisse unserer Expertendialoge in komprimierter Form und bietet konkrete Beispiele der unterschiedlichen Erwartungshaltungen.

Schlüsselthemen

Erwartungen in Industrieländern

Erwartungen in Schwellenländern

Wirtschaftliche Entwicklung

  • Eigene Wettbewerbsfähigkeit erhalten und Schwellenländern Entwicklungsmöglichkeiten bieten
  • Zur Entwicklung des eigenen Landes beitragen, insbesondere auch in strukturschwachen Regionen

Werte und Management

  • Umwelt- und Sozialstandards entlang der Wertschöpfungskette umsetzen, insbesondere bei Zulieferern
  • Transparenz über ökonomische, ökologische und soziale Aspekte der Unternehmensaktivitäten herstellen, insbesondere in Schwellenländern Einsatz für Menschenrechte
  • Ethisch und rechtlich einwandfreies Handeln
  • Hohe Umwelt- und Sozialstandards etablieren und als Vorbild Einfluss auf Zulieferer und Wettbewerber nehmen
  • Unterstützung beim Aufbau von Managementkompetenzen und Institutionen

Produkte und Marketing

  • Produktsicherheit gewährleisten
  • Qualitätsprodukte zu fairen Preisen anbieten
  • Nachhaltigen Konsum durch ethisch und ökologisch einwandfreie Produkte sowie die Information und Sensibilität der Kunden fördern
  • Qualitätsprodukte für den „unteren Bereich der Wohlstandspyramide“ entwickeln und vermarkten
  • Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Produkte gewährleisten
  • Kulturellen und gesellschaftlichen Kontext berücksichtigen

Ressourceneffizienz und Klimaschutz

  • Verstärkter Fokus auf Produkte: „Dematerialisierung“ der Wirtschaft durch Wechsel von produkt- zu servicebasierten Geschäftsmodellen
  • Beitrag zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen
  • Transfer von Know-how sowie modernen, energie- und ressourcenschonenden Technologien
  • Befriedigung der steigenden Bedürfnisse der Verbraucher mit Produkten, die begrenzte Ressourcen effizient nutzen

Mitarbeiter und Arbeitsplätze

  • Durch die Förderung und Qualifizierung der Mitarbeiter zur Sicherheit der Arbeitsplätze beitragen
  • Herausforderungen wie Chancengleichheit und alternde Gesellschaften aktiv angehen
  • Arbeitsplätze schaffen und Mitarbeiter qualifizieren
  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gewährleisten
  • Bewusstsein der Mitarbeiter für den Umweltschutz fördern und entwickeln

Gesellschaftliches Engagement

  • Beitrag zu den Millennium Development Goals der Vereinten Nationen
  • Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme, auch durch Förderung des gemeinnützigen Engagements der Mitarbeiter
  • Unterstützung und Förderung insbesondere von benachteiligten Kindern und Jugendlichen
  • Sensibilisierung der Bevölkerung für den Umweltschutz
  • Förderung der Bildung und Forschung für eine nachhaltige Entwicklung