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Unternehmensberichte 2015

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Nachhaltigkeitsbericht 2015

Betriebsstörungen

Henkel berichtet offen über Betriebsstörungen, sobald damit mindestens eine von drei Folgen verbunden ist:

  • Gefährdung von Nachbarschaft oder Umwelt,
  • materieller Schaden von mehr als 50.000 Euro,
  • erhebliche Reaktionen in der Öffentlichkeit.

Außerdem berichtet Henkel transparent über Umweltverstöße mit Strafen, die 10.000 Euro übersteigen (ab 2015).

Auch die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden dargelegt.

2015

Weltweit

Betriebsstörung/UmweltverstoßMaßnahmen
2015 gab es bei Henkel keine Betriebsstörungen und keine Umweltverstöße.

2014

Weltweit

BetriebsstörungMaßnahmen
2014 gab es bei Henkel keine Betriebsstörungen.

2013

Weltweit

BetriebsstörungMaßnahmen
2013 gab es bei Henkel keine Betriebsstörungen.

2012

Weltweit

BetriebsstörungMaßnahmen
Im Jahr 2012 gab es keine Betriebsstörungen. Das britische Umweltministerium hat Henkel 2012 aufgrund der verspäteten Einreichung der Emissionsdaten für das Jahr 2010/2011 unter dem Carbon Reduction Commitment Energy Efficiency Scheme (CRC) zu einer Strafzahlung in Höhe von 120.000 Euro verpflichtet. Aufgrund von Restrukturierungen hatte Henkel die geforderten Emissionsdaten nicht pünktlich geliefert.Die vollständigen Daten übermittelte Henkel kurz nach der Abgabefrist an das CRC.

2011

Enoree, South Carolina, USA, Januar 2011

BetriebsstörungMaßnahmen
2011 kam es in einem Henkel-Werk zu einer ernsthaften Betriebsstörung. Am Produktionsstandort für Schmelzklebstoffe in South Carolina, USA, brach an einer Mischanlage ein Feuer aus, welches die örtliche Feuerwehr jedoch schnell unter Kontrolle brachte. Zwei Mitarbeiter mussten aufgrund von Verbrennungen im Krankenhaus behandelt werden. Die Anlage stand für mehrere Tage still, um die Brandursache zu ermitteln. Ein unabhängiges Expertenteam bestätigte, dass beim Einfüllen der festen Inhaltsstoffe in die Mischanlage durch statische Aufladung eine brennbare Staubwolke entstanden war.Als Korrekturmaßnahmen installierten wir ein verändertes Einfüllsystem sowie neue Kontrollinstrumente. Zudem sollen verschärfte Vorgaben die Anlagensicherheit unserer weltweiten Schmelzklebstoffproduktion verbessern und ähnliche Vorfälle künftig verhindern.

2010

Oitti, Finnland, Juni 2010

BetriebsstörungMaßnahmen
Im Jahr 2010 kam es bei Henkel zu einer ernsthaften Betriebsstörung: Nach Stilllegung eines Werks in Oitti, Finnland, entstanden bei Reinigungsarbeiten von Tankanlagen durch einen externen Dienstleister potenziell gesundheitsbedenkliche Emissionen, die sich auch auf dem angrenzenden Gebiet niederschlugen.Henkel informierte Anwohner, Behörden und Medien über den Vorfall und über die zu ergreifenden Maßnahmen. Zudem richteten wir eine zentrale Hotline ein, um schnell auf Fragen von Anwohnern reagieren zu können. Ein unabhängiger externer Gutachter analysierte Boden-, Wasser- und Pflanzenproben mit dem Ergebnis, dass durch den Vorfall keine Gesundheitsgefahren für die Anwohner oder langfristige Schäden an der Natur zu erwarten sind. Alle Maßnahmen wurden in enger Zusammenarbeit mit den finnischen Behörden getroffen. Wir haben den Vorfall gründlich untersucht und als Konsequenz die Arbeitsanweisungen für Standortstilllegungen nochmals umfassend überarbeitet.

Saveh, Iran, Dezember 2010

BetriebsstörungMaßnahmen
An unserem Standort in Saveh, Iran, kam es zu einem Brand in einem Lager für Verpackungs-material.Durch das schnelle Handeln der Mitarbeiter konnte das Feuer mit Unterstützung der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und größerer Schaden vermieden werden. Als Konsequenz wurden die Brandschutzvorrichtungen am Standort umfassend überprüft. Der Vorfall bestätigt uns die Wichtigkeit regelmäßiger SHE-Trainings für unsere Mitarbeiter.

2009

Japan, Irland und USA

BetriebsstörungMaßnahmen

Im Jahr 2009 kam es an keinem Henkel-Standort zu einer ernsthaften Betriebsstörung. Wir haben drei vergleichsweise kleinere Vorfälle erfasst. In zwei Fällen kam es zum Austritt kleinerer Mengen von Abwasser beziehungsweise potenziell schädlicher Emissionen. In einem Fall stellten wir unzureichende Sicherheitsvorkehrungen fest:

Im Werk Hino, Japan, gelangte Abwasser aus einem überlaufenden Tank in einen nahe gelegenen Graben. Die betroffenen Bereiche wurden sofort gereinigt.

Im Werk Ballyfermot, Irland, traten beim Zylinderwechsel in der Klebstoffproduktion vier Kilogramm Gas aus. Gemäß dem bestehenden Notfallplan wurden unsere Mitarbeiter ordnungsgemäß evakuiert und die Nachbarn über den Vorfall informiert.

Bei Aufräumarbeiten nach einem Brand im Werk St. Louis, Missouri, USA, wurden vier Arbeiter verletzt.

Alle Vorfälle haben wir den örtlichen Behörden gemeldet und gründlich untersucht. Abschließende Sicherheitsanalysen bestätigten, dass es zu keinen dauerhaften Umweltbelastungen kam. Wir haben Vorsorgemaßnahmen definiert, um solchen Vorfällen zukünftig vorzubeugen.

2008

Posen, Polen, August 2008

BetriebsstörungMaßnahmen
In unserem Zentrallager für Kosmetik- und Klebstoffprodukte in Posen kam es zu einem Großbrand. Das Gebäude und ein Großteil der dort gelagerten Fertigprodukte und Werbeartikel wurde zerstört. Dank des geschulten Verhaltens unserer Mitarbeiter konnten sich alle im Gebäude befindlichen Personen in Sicherheit bringen. Das Lager war erst am Tag zuvor von der lokalen Brandschutzbehörde überprüft worden. Dabei waren keine Mängel festgestellt worden. Höchstwahrscheinlich brach das Feuer in einem der zum Lager gehörenden Büroräume aus, die nicht von Henkel angemietet waren.Die professionelle Reaktion der Mitarbeiter bestätigt uns die Relevanz unserer Schulungen zu Sicherheit, Gesundheit und Umwelt („SHE-Trainings“). Diese werden wir weiter intensivieren.

Boituva, Brasilien, März 2008

BetriebsstörungMaßnahmen
An unserem Standort in Boituva gelangten rund zwei Kubikmeter eines lösemittelhaltigen Wassergemischs aus einem Auffangbehälter über die Regenwasserdrainage auf ein Gelände außerhalb des Werks. Das Henkel-Störfall-Team reagierte sofort sachgemäß und säuberte den betroffenen Bereich, daher sahen die lokalen Behörden von einer Bußgeldzahlung ab. Eine abschließende Boden- und Grundwasseranalyse zeigte keine weiteren Belastungen des betroffenen Gebiets.Die Ursachenanalyse deckte auf, dass ein Defekt im Überwachungssystem der Lösemittelzugabe dazu führte, dass erst ein Kessel und dann das Auffangbecken überliefen. Die Umweltbehörden wurden umgehend informiert und alle Vorkehrungen getroffen, um die weitere Ausbreitung zu vermeiden. Neben der Reparatur der Anlage haben wir ein Bündel weiterer Vorsorgemaßnahmen definiert, um die Sicherheit dieses und ähnlicher Prozesse zu erhöhen und solchen Vorfällen zukünftig vorzubeugen.

2006

Nemours, Frankreich, November 2006

BetriebsstörungMaßnahmen
Am Standort Nemours gelangte mit dem Regenwasser Weichspüler in den nahe gelegenen Bach und führte darin zu einer Erhöhung der organischen Belastung.Henkel hat umgehend reagiert und das verunreinigte Wasser aus dem Fluss abgepumpt und behandelt. Um das Regenwasser vor seiner Einleitung in den Fluss zukünftig zu kontrollieren, wurde im März 2007 eine Anlage zur automatischen Überwachung installiert.